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  • Anna Roth

Marsch für das Leben in Berlin - Demo gegen Abtreibung

Am 17. September demonstrierten wieder Tausende für das Leben. Das war ein mutiges Zeugnis. Auch verschiedene Bischöfe, wie Erzbischof Heiner Koch, Bischof Rudolf Vorderholzer, Weihbischof Thomas Maria Renz und der Vikarbischof der Griechisch Orthodoxen Metropole von Deutschland, Emmanuel Sfiatkosi, nahmen teil.


Warum werden viele im Mutterleib sich entwickelnde ungeborene Babys abgetrieben, bzw. getötet? Ist nicht jede Schwangerschaft ein Geschenk des Lebens, ein Geschenk Gottes?

Gibt es etwas Schutzbedürftigeres, Hilfloseres als das im Mutterleib heranwachsende Menschlein?


Warum darf es nicht leben? Was hat es getan? Ist es seine Schuld, dass es lebt?

Hat es sich selbst gezeugt? Wir alle, die wir leben dürfen, verdanken uns doch nicht selbst?

Wir können unseren Müttern sehr dankbar sein, dass sie bereit waren, vielleicht sogar in schwerer Zeit, ja zu uns zu sagen. Das sie bereit waren, uns das Leben zu schenken.


Warum diese Angst? Wächst da etwa ein Ungeheuer im Mutterleib heran, vor dem sich die werdende Mutter selbst und alle im Kreissaal Anwesenden, wie Ärzte, Hebammen, Schwestern etc. schützen müssen, weil sie um ihr Leben fürchten?


Ist nicht jedes ungeborene Kindlein ein Wunder - ein kostbares Geschenk?

Das Glücksgefühl einer Mutter, die ihr Neugeborenes in den Armen hält, es liebkost, ist unbeschreiblich. N i e wird sie diesen kostbaren Augenblick vergessen.


Viele Frauen, die abgetrieben haben, leben mit Schuldgefühlen. Oft leiden sie an

Depressionen. Das Gewissen kann man nicht einfach ausschalten oder weg operieren.

Diesen Frauen sollte von Seiten der Kirche Hilfe an geboten werden.

Ein Beichtgespräch wäre, falls gewünscht, sehr hilfreich.

Unser Gott, an den wir glauben, ist ein barmherziger Gott.

Er wird den Frauen, die aufrichtige Reue zeigen, verzeihen.


Ein weiterer wichtiger Aspekt, um Abtreibungen zu vermeiden, um den Frauen,

die mit ihrer Schwangerschaft alleine gelassen werden zu helfen, wären verschiedene Angebote kirchlicher- und staatslicherseits, wie z.B. ein Haus für werdende Mütter, indem sie schon vor und nach der Entbindung mit ihrem Kind für ca. zwei bis drei Jahre kostenlos wohnen können. Darüber hinaus wären auch Babyklappen an kirchlichen Einrichtungen sehr hilfreich. Auch die Möglichkeit zur Adoption sollte angeboten werden.


Ein mir wichtiger Aspekt, der nicht direkt zur Thematik passt, aber in gewisser Hinsicht doch, ist die Idee, allen Müttern, die ihr Kind in den ersten drei Lebensjahren selbst erziehen möchten, ein festes monatliches Erziehungsgeld zu gewähren. Die Höhe sollte in etwa mit dem Betrag, den man für einen Betreuungsplatz in einer Kindertagesstätte zahlen muss, konform gehen. Manche Mütter würden ihr Kind in den ersten drei Lebensjahren gerne selbst zu Hause betreuen, können sich das leider finanziell nicht erlauben. Das ist sehr schade.

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