Suche
  • Anna Roth

Die Barmherzigkeit Gottes manifestiert sich in d. Botschaft v. Fatima im Auftrag d. Stellvertretung

Teil 1

Wieso ist die Botschaft Marias von Fatima von 1917 heute in 2022 noch aktuell?

Warum bleibt sie bis zur Wiederkunft Christi aktuell?


Um was geht es?


Es geht um den Auftrag Marias Seelen zu retten und stellvertretend für die Bekehrung der Menschheit zu beten und Opfer zu bringen.

2017 richtete die Gottesmutter Maria diese Bitte an die drei Hirtenkinder in Fatima in Portugal. Die Bitte, die Maria damals an die Kinder, Lucia 10 Jahre, Jacinto 7 Jahre und Francisco 9 Jahre, richtete ist akut, ergeht jetzt an uns. Das Werk muss weitergeführt werden. Tempus fugit! Die Zeit eilt!


Die Bitte Marias an die Kinder lautet:


"Wollt ihr euch Gott anbieten,

um alle Leiden zu ertragen,

die Er euch schicken wird,

zur Sühne für alle Sünden,

durch die Er beleidigt wird

und als Bitte für die Bekehrung der Sünder?

Ihr werdet viel leiden müssen,

aber die Gnade Gottes wird eure Stärke sein"

(Sr.Lucia spricht über Fatima, 7.Aufl. Fatima 2001,

in: Anna Roth, Maria & Fatima im Licht der Barmherzigkeit Gottes)


Die Kinder erfüllen voll Enthusiasmus den Auftrag Marias, trotz starker Anfeindungen.

Die Situation ist ernst. Und Heute?

105 Jahre sind seither vergangen. Der barmherzige Gott sandte seine Mutter nach Fatima zu den drei Kindern, um viele Seelen vor dem ewigen Verderben zu retten.

Heute steht die Menschheit an einem Abgrund. Corona geißelt die Welt. In Europa ist nach 77 friedlichen Jahren Krieg. Die Weltwirtschaft scheint vor einem Systemzusammenbruch zu stehen, die Klimakatastrophen nehmen zu etc. Was kommt auf uns zu?


Sind wir trotz allem bereit, dem Aufruf Marias zu folgen? Sind wir bereit, aus Liebe zu Gott, der sich für uns hingegeben hat, zu beten und Leiden zu ertragen, als Sühne für die Bekehrung der Sünder? Vielleicht würden wir das für unsere eigene Rettung oder für die Umkehr unserer Familien auf uns nehmen. Aber für unbekannte Menschen, zu denen wir keine Beziehung haben, freiwillig zu beten und zu leiden, um Ihnen die Ewigkeit bei Gott zu eröffnen, würden wir das tun?


Machen wir uns nichts vor. Das ist radikal. Wir Erwachsenen würden uns fragen, welche Art von Leiden sind gemeint? Was kommt auf mich zu? Einerseits sprechen wir von dem barmherzigen Gott. Er ist die Barmherzigkeit selbst. Andererseits stellt er radikale Forderungen. Diese Radikalität Jesu ist nicht neu. Sie begegnet uns oft in der Schrift:

"Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig" (Mt 10.37).

oder an anderer Stelle:

"Zu einem anderen sagte er (Jesus): Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben. Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten

begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes! Wieder ein anderer sagte:

Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich von meiner Familie Abschied nehmen.

Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Flug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes" (Lk 9.59-62).


Allerdings liegt der Fokus nicht isoliert auf der Forderung des Opferbringens, auch das

tägliche Rosenkranz Gebet ist vonnöten. Es geht um das beharrliche Beten, sei es auch nur ein Ave Maria oder ein Rosenkranz Gesetz. Es wird seine Wirkung nicht verfehlen.

Und wenn viele Menschen wenige Minuten täglich beten, wird die Welt friedlicher.

Gott, der die Liebe ist, wird uns viele Gnaden schenken, wenn wir der Bitte Marias nachkommen. Er wird uns die Kraft geben, auch Unangenehme Situationen zu meistern.




2 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Am 17. September demonstrierten wieder Tausende für das Leben. Das war ein mutiges Zeugnis. Auch verschiedene Bischöfe, wie Erzbischof Heiner Koch, Bischof Rudolf Vorderholzer, Weihbischof Thomas Mari

Die Barmherzigkeit Gottes muss in der Verkündigung der Kirche hörbarer, liebevoller präsent sein. Johannes Paul II. hat vor seinem Tod angeordnet, dass weltweit in jeder katholischen Kirche das Bild d