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  • Anna Roth

DÉSIRÉE WARUM MUSSTEST DU STERBEN TEIL 3

Hirntod - anthropologische Definition


Darüber ist man sich inzwischen ziemlich einig, Désirée:

Der Philosoph und Ethikexperte, Professor Dieter Birnmacher, macht kein Hehl daraus,

dass die Gleichung Hirntod gleich Tod nicht stimmt (Vgl.www.aerztezeitung.de/Politik/

Hirntod-ist-nicht-gleich-Tod-246886.html).


Der Hirntod ist nur eine anthropologische Definition, damit man nicht mit dem Gesetz

in Konflikt kommt. Denn Organe dürfen nur Toten entnommen werden.

Die Grenzziehung zwischen Leben und Tod ist nicht eindeutig. Eine korrekte Lösung wäre,

einerseits den Hirntod als Organentnahme zu akzeptieren, aber andererseits zuzugeben,

dass Hirntote Lebende sind.

Über diese Thematik sollte offen und ehrlich diskutiert werden.

Auch Dr. med. Regina Breul, ist der Meinung, dass Hirntote nicht tot sind.

Sie befürwortet die Aufklärung der Organspender als auch der Organempfänger.

Als Ärztin und Christin ist sie angetreten, Leben zu retten - nicht zu beenden.

Sterben und Geboren werden sind für sie ein Prozess, der niemandem genommen werden darf.


Was die katholische Kirche betrifft, so ist Dr. Breul der Meinung, dass Organspende und Nächstenliebe

nicht konform gehen. Bei der Explantation wird der Spender getötet. Dieser Tötungsakt widerspricht

dem fünften Gebot, wo es heißt: Du sollst nicht töten (Vgl. Regina Brel im Gespräch mit Wolfgang Waldstein,

Hirntod-Organspende, Illertissen 2019)


(Vgl.: Anna Roth: DÉSIRÉE WARUM MUSSTEST DU STERBEN, Amazon 2020)




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